Dienstag, 29. Dezember 2009
Czech Nymphen binden
Hecht angeln
Mehr infos hier
Freitag, 13. November 2009
Fly Tying/Fliegen binden
Mein Bindetisch
der Goldfasanschwanz gibt hier den Kick.
viele neue Materialien mit bewährtem gemischt ergibt wirklich fängige Fliegen/Nymphen
gerne fische ich mit Haarstreamer, in den schnellen Gewässern die ich meist befische ist Gewicht auch ein Thema. Hier mal drei Muster die ich Neu zusammen gestellt habe.
und zuletzt noch eine Nassfliege, schlicht aber sehr fängig, vielleicht geht diese Fliege bei den Fischen auch als Aufsteiger oder ähnliches durch.
So das war es erst mal, mal schauen wie euer Feedback ist und ob noch wer anders ein paar Fliegen einstellt. Bis dahin Petri Markus
Mittwoch, 17. Juni 2009
Gutach
http://www.asv-schwarzwaldquelle.de/
Dieses Jahr ist die Fischerei super, seit Mai fische ich mit der Trockenfliege und mache tolle Fänge. Fische über 40cm sind selten aber dieses Jahr gingen schon einige über 40cm an die Fliege. Bachforelle ist der Hauptfisch aber auch Regenbogen hat es im Fluss.
Dieser Fisch ging mir früh Morgens an die Fliege, Regenbogen von 46cm, war ein Spass und Freude mit solch einem Fisch zu kämpfen. An dem Tag hatte ich noch ander gute Fische im Drill und nicht alle konnte ich landen.
weiter Einblicke
Anderer Angler, andere Fliegen, andere Ordnung. Ich hoffe ihr habt Spass.




Ich sortiere meine Dosen gerne nach Typ und Art der Fliegen und benutze zwei Vesten, eine leicht für Sommer und heisse Tag, eine vollgepackt mit einigen grossen und vollen Dosen.


Da ich kein Wasser zum Angeln in der nähe habe tröste ich mich gerne mit Fliegenbinden. Dies ergibt dann oft das Problem wie ich die vielen Fliegen ans Wasser bekommen. Dank den neuen Vesten und einigen schönen Holz Fliegendosen aus England geht das nun, irgend wie.


Ich benutze wenig beschwerung, keine Tungsten sondern helfe mir am Wasser mit Splitschot und oder beschwerten Vorfächern. Mir werden Fliegen wie Nymphen sonst zu dick. Zu viel Material das die Nymphen am sinken hindern.


ich hoffe der Beitrag ist nicht zu lang, aber auf kleine Fotos sieht man nichts.
Petri Markus
Mittwoch, 25. März 2009




Flymph
CDC Sparkle Dun
Als Anregung hier mal ein Bindevideo mit einer meiner Lieblingsfliegen. Ich hoffe einige verstehen meine Sprache, habe vergessen Hochdeutsch zu sprechen.
Wieder da
sorry das ich mich so lange nicht gemeldet habe, erst war mein PC defekt und ich brauchte einen neuen. Dann musste ich ins Spital für eine OP. Zum Glück kammen dann 2 Wochen Ferien und nun bin ich wieder Online. Der angesagte zweite Teil wird bald folgen.
Montag, 2. Februar 2009
Wer ist Markus Greif
Hallo an alle
Michael bat mich um eine kurze Vorstellung meine Person, nun gut.Mein Name ist Markus Greif, bin 45 Jahre alt, Schweizer, arbeite als Künstler und Call Center Agent. Angeln ist bei mir seit 25 Jahren ein Thema, ein paar Jahre habe ich in einem Angelgeschäft gearbeitet, Kurse gegeben und viele Fliegen gebunden. Wenn immer möglich gehe ich zum Fliegenfischen.
Da mir immer ein „Haus“ Gewässer fehlte bin ich oft unterwegs, in Österreich, Südtirol, Deutschland und viel im Schwarzwald da ich an der Grenz zu Singen wohne. Aber wenn ich kann und das Geld da ist gehe ich gerne nach Alberta und ins angrenzende USA, diese Region ist mein Traumziel.Ich angle nur mit der Fliege, aus Überzeugung, Leidenschaft und Begeisterung. Die Zeit ohne angeln überbrücke ich mit Fliegenbinden. Wie meine Frau kürzlich sagte „ob du in deinem Leben dazu kommst jede Fliege mal an zu binden“ nun ich glaube nicht. Es macht einfach Spass, überbrückt die Zeit und ich tüftle gerne rum, probiere neue Materialien aus und passe meine Fliegen den Gewässern und Situationen an.
Michael traf ich letztes Jahr an der Blau, er schaute zu und ich durfte angeln. Wir hatten Glück und ich konnte Nymphen fischen vom feinsten und ein paar grosse Fische haben mir Michaels Pinky vom Vorfach gestohlen. Seit dem maile ich mit Michael regelmässig und wir tauschen uns aus. Zum gemeinsamen Angeln hat es nicht gereicht, aber dieses Jahr wird es klappen. Kürzlich fragte er mich ob ich ein Gastbeitrag machen mag. Mache ich gerne und ich hoffe es gefällt euch. Ich werde was schreiben über Alberta und vielleicht was zum Fliegenbinden.
Bis dahin Petri
Markus Greif
Nach einem Angel Trip nach Oregon bin ich auf den Geschmack gekommen und wollte mehr.Das neue Ziel war Alberta der bekannte Bow River und die Gewässer entlang der Grenze Canada / USA.
Flug und Motorhome waren schnell und einfach gebucht, aber welcher Guide für den Bow River. Nun das Internet und einige FlyFishing Zeitschriften halfen und ich habe Ross gefunden, Cooler Typ toller Guide. In Calgery angekommen stellen wir fest, die berühmte Stamped war im Gange, überall waren echte Cowboys zu sehen, sogar auf Pferden kamen die in die Stadt. Ein toller einstieg in diese Reise.
Hier sind wir gewohnt das oft Strassen dem Fluss entlang führen, nicht so in Alberta, es ist nicht immer einfach ein Zugang zu finden und am Bow River ist man ohne Drift Boot erst recht schlecht dran. Es ist nur zu empfehlen einen Guide zu nehmen. Kostet zwar nicht wenig aber die sind 12-14 Stunden für einem da, kümmern sich um alles und bringen auch noch das Essen mit. So gesehen ist es nicht teuer.
Am erster Tag es ging Morgens um 6 Uhr los, der Guide holte uns vom Motel ab, 40 Min später waren wir am Wasser. Boot rein und los geht es, ein grosser Fluss dieser Bow River aber trotzdem fliesst er recht ruhig und ist ein Traum für jeden Fliegenfischer der Lust auf wirklich grosse Forellen hat.Im Bow hat es Brown Trout und Regenbogen. Gefischt wird mit Streamer, manchmal Nymphe und sobald ein Schlupf der Eintagsfliegen los geht wird auf trocken umgestellt. Was für mich ein echtes Vergnügen war, 2-3 mal pro Tag und dann noch Abends war so ein Schlupf . Herrlich grosse Regenbogen (nicht zu vergleichen mit den Regenbogen die wir hier kennen) gezielt an zu werfen. Insekten auf der Wasseroberfläche und Fische die Regelmässig steigen, was will man mehr.
Wir haben dank guter Zeit, Wetter und einem tollen Guide wirklich viele und grosse Fische gefangen. Meine Freundin am Streamer (sie hat zum ersten mal überhaupt geangelt und der Guide hat sich toll um sie gekümmert).Brown Trout an der 14er Nymphe
Nach dem Abendsprung ging es dann zurück zum Motel und gegen 23 Uhr waren wir am Essen, schon eine feine Sache wenn Restaurants 24 Stunden offen haben.
Am nächsten Tag ging es dann um 6 wieder los, es sollte ein spitzen Tag werden. Ich bat den Guide eine Stelle zu wählen, welche die Heimat richtiger Monster Regenbogen sei. Er meinte er kenne solche Stellen aber meist angeln Kunden da nicht weil man die Fische zu 90% verliert. Mir egal, Vorfach wechseln, von 16er auf 22er zwei Nymphen dran und los ging es. Bis ich nur an der vom Guide angewiesenen Stelle war. Er postierte sich etwas weiter Strom ab mit dem Boot und schaute zu. Dies machte er, falls ich ins Wasser falle und vom Fluss mit gerissen werde. Also eine ganz schön gefährliche, recht tiefe und schnelle Stelle.
Nach wenigen Würfen ging es los, es krachte an meiner Rute, sie würde mir fast aus der Hand gerissen, die Rolle pfiff und der Fisch ging los. Peng Vorfachbruch, dies mit einem 22er Vorfach auf Forellen. Ich zitterte, neue Montage, noch ein paar Schritte tiefer rein, meine Partnerin machte sich schon Sorgen, der Guide und ich waren auf alles gefasst.
Mehr im zweiten Teil wenn ihr Lust habt, Fischen im Crostwest und Oldmann River entlang der Grenze zu den USA und ein Besuch im Blackfeet Nation Reservat, zum angeln der Spitzenklasse in Flüssen, Lakes und Ponds.Markus Greif