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Montag, 13. Dezember 2010

Huchen Slam in Slovenien

Wow. This Monsterfish is kicking in from our man Jure in beautiful SLO country from the River Sava.
This is what he wrote:

Hey Michael.
Huchen fishing has a long tradition in Slovenia and specially in the fishing club Bled where I am a member.
Season for huchen starts on 1.st of October and ends on 14.th of February. Usually we fly fish untill it gets around 0 degrees celsium, later we go spinn fishing (exept a few crazy ones like me).
Huchen fishing is the toughest fly fishing method of them all, and quite some days we go out from the water without a fish take.
The reason is in huchen diet. It eats other fish, which are small enough to swallow. Huchen eat once in a couple of days and when he is full, he rearly takes flies, but when it hunts is no problem to catch it. In Slovenia we call this fish the king of fresh water, becouse he is on the top of the food chain.
This fish grow over one meter in lenght and weight over 20 kg.
Actually my best friend is the only person in SLO, that has caught two Huchen ower 20kg (you can see pictures in www.slo-guide.com-photo gallery- fish- huchen

I have caught this fish in trophy part of Sava Bohinjka part of fishing club Bled. This season this was my third fishing day and I caught huchen 103 cm and aproximate 10- 11 kg in weight. This is my biggest ever and caught with fly rod, with barbless hook.
Fish was released offcourse. Many people say that huchen are not such a strong fish, but the one I caught first run like a train and I was scared that will escape into another pool- that would be the end of it. This fish have a really hard mouth, so you need to set the hook twice if you really want to hook it with softer rods (8#, 9#)
I use 10 weight fly rod and flies tied on jig hooks. Hooks are from 5- 30g jigs and I use them conserning the depth of the pool Im fishing in. In our river is a lot of small fish Goby and Huchen eat them like candy. We try to mimic Gobys movement thru the river bottom with jig flies. Sometimes huchen stand on the end of the pool and wait for any weekened fish pasing by- especially in this time of year when some fish species are spawning. In times like this we use light streamers and intermediate clear line. but we need to be carefull, becouse if you are seen by the fish its all over.

Huchen fishing is more or less lotery conserning trout fly fishing, but we (guides) know some conditions like, water level, moon phase, temperature,....that will encrease % for a succesfull catch.

If somebody is interested in guiding can find some more informations on my website:
www.slo-guide-com

I hope you have enough material for your blog.

Best regards,

Jure

Hey Jure,

Thanks for sharing this great post and congratulations for this river king again. Seems like u already had ur christmas present already this year. Hope we can fish some days within the next season.

cheers and petriheil

Michael







@Santa Claus: put such a thing on the very top of my wish list, too. Please!

Dienstag, 19. Oktober 2010

Freitag, 1. Oktober 2010

Zum Abschluß der Bachforellensaison wurde mir gestern abend, quasi vor Toresschluß noch ein echtes Juwel geschenkt:


An der leichten Zweihandrute (11,9 ft AFTMA 4) und einem 18 er Vorfach auf eine gefurchte Sedge. Der absolute Hammer, sag ich euch. Das war ein Kampf auf Biegen und Brechen. So schnell nicht zu toppen.


It just can't get any better. Priceless. YEEHAAW

Dienstag, 15. Juni 2010

Black Forest Stillwater Farios



Zwei Traumfische, die ich euch einfach nicht vorenthalten kann. Mein Dank an HH aus H fürs Guiding...ich wollts ja erst nicht glauben!!!

Donnerstag, 29. April 2010

Weekly Catch Report - Seltzsam

Hai Michael,

Wir hatten uns in Losheim am See kennen gelernt und du gabst mir dort ein paar Fliegen für den Storchenweiher.
Nachdem ich morgens verpennt hatte, weil ich bis in die Nacht noch Fliegen gebunden hatte kamen wir etwa um 11.30 Uhr in Seltz an.
Den Freiluftimbiss am See bei herrlichem Sonnenschein nutzte ich gleichzeitig zur Beobachtung ... fangtechnisch Totenstille bei den anderen Anglern.
Ich begann zuerst mit der Sinkschnur mit Gurglern, Woolybugger und andern Streamern. Fehlanzeige.
In der Zwischenzeit so gegen 13.30 Uhr wurde eine Regenbogenforelle 50 + gefangen. Leider nicht von mir ...
Der Wechsel auf die Schwimmschnur und Eifliege brachte dann auch mir die ersten Trutten. Deine orangene Eifliege musste ich dabei im See lassen. Die wurde mir von einem Krokodil samt 18er Vorfach abmontiert. Also doch besser 25er Fluo das nächste mal ?
Glücklicherweise hatte ich im meinem nächtlichen Binderausch noch weitere Eifliegen (Farbe Salmon mit rotem Tupfer aus "red Tag Yarn") gebunden.
Damit konnte ich unter weiteren schönen Fischen eine schöne Rainy zum Mitnehmen überreden.
Ich blieb noch bis zur Dämmerung und probierte noch die Sedges. Daran waren schließlich doch nur die Rotfedern interessiert.
Alles in Allem war es nicht zuletzt Dank deiner Fliegen ein sehr gelungener Angelausflug.

Vielleicht sieht man sich ja mal wieder.
Grüße von der Saarschlaufe, F. U.


Freut mich wirklich, Danke für diesen Bericht und weiterhin stramme Seile,
Michael

Dienstag, 27. April 2010

Flußpferdchen aus dem Schwarzwald

Flußpferde aus dem Schwarzwald sind eher Fishliebhaber als Insektenfresser:



Glaubt mir, für Forellen jenseits der 50er kann der Streamer (fast) nicht zu gross sein.

Dienstag, 2. März 2010

spinnende Fleischangler

dieser Fisch musste heute vor meinen Augen durch spinnende fleischanglers Hände sterben.

Wieder schwimmen lassen? - "Seit 4 Jahren hab ich keinen Biss mehr gehabt! - Die nehm' i mit!" und "wenn I se net mitnehm dann machts der nächste!"
Hm warum wohl sind so wenige Fische da?, fragt sich der weitsichtige Waidgeselle. Jetzt ist es auf jeden Fall noch einer weniger.

Ich verstehe es einfach nicht. Note 6 im Fach Nachhaltigkeit. Konnte mich mit diesem Angler nicht freuen. Wirklich schade.

Bitte macht es besser.


Noch eine Frage:
Was sind das für runde Wunden am Schwanz? Vom Laichen oder von Neunaugen - Saugstellen? Kann jemand helfen?

Forellen Streamer - jetzt wird's haarig

Hoorig,
hoorig,
hoorig isch die Katz,


pussycat zonker, mjam, mjam





jo, das war jetzt kein Riese, aber immerhin.
Heut geht's in die zweite Runde....

Donnerstag, 7. Januar 2010

Demo NABU gegen FISCHER



Am 04.01.2010 war in Radolfzell am Bodensee eine Demo der Fischer gegen den Kormoran. 500 – 700 Gewässerschützer, Angler und Fischer waren angetreten

um die Äsche symbolisch zu Grabe zu tragen und somit gegen den, vor allem für Berufsfischer unzumutbaren, übermäßigen Schutz des Kormorans zu protestieren.

Zweitausendzehn – Kormoran muss gehen! Welch eine Provokation von Seiten des NABUs den Kormoran zum Vogel des Jahre zu erklären. „Berufsfischer sollen sich halt einen anderen Beruf suchen, wenn sie nichts mehr fangen!“ --- „Und wenn die Angler nichts mehr fangen, dann muss eben die Angelfischerei verboten werden!“

Und solche Leute fressen dann halt auch lieber das Pangasiusfilet aus dem Takkatukkaland, tiefgefroren und schön grätenfrei, bitte. Ich kauf auch nicht immer nur im Bioladen ein und bin mir meiner Schuld bewusst. Wenn aber Lebensmittel von höchster Qualität vor unserer Haustüre wachsen, ist nicht einzusehen warum wir sie uns von Weißdergeierwoher holen sollen oder sie uns einfach von einem schwarzen Vogel wegfressen lassen oder warum wir dann nicht wenigstens die schwarzen Vögel essen dürfen.

Keiner will den Kormoran ausrotten. Aber was laber‘ ich euch voll; das wisst ihr alle schon und habt‘s begriffen. Ich reg‘ mich halt mal wieder auf.

Was können wir tun? Vielleicht sollten alle Angler und Fischer dem NABU beitreten, infiltrieren und annektieren. Denn wir Angler und Fischer sind sowas von in der Überzahl. Wir könnten das tun und euch zum Mond schießen (mitsamt den Kormoranen).

Aber wir sind schlecht organisiert. Für solche Demos wird von Seiten vieler Fischereiverbände und Angelvereine viel zu wenig getan. Ich bin glücklich darüber, dass so eine Menge Leute in Radolfzell waren.

Das hat gezeigt, dass wir wer sind; und wir sollten uns nicht verstecken. Leider habe ich viele von euch aber auch vermisst. Vor allem die, die immer so laut schreien, ob am Stammtisch oder im Angelladen. Ihr solltet zu sowas, wenn‘s irgendwie geht unbedingt hingehen. Bei so einer Demo können wir euch wirklich gut gebrauchen.

Danke und großes Lob an das Organisationsteam der Demo und an alle Teilnehmer. War ein gutes Gefühl mit euch zu sein.

Vielleicht wird ja 2011 die Wildsau das Tier des Jahres und darf nicht mehr bejagt werden. Vielleicht zahlen die Jäger den Wildschaden dann allein und freiwillig, oder sie können sich die Kosten mit den Bauern teilen. Macht nur so weiter, ihr NABU Naturschützer.

Danke für Fotos und Videomaterial an HH und Sami

Sonntag, 29. November 2009

Grüsse von Harald aus NZ


Browntrout (Bachforelle), gefangen am Lake Herron (Suedinsel NZ) von Mir am 7.11.09 auf Trockenfliege (Parachute Addams).

Freitag, 25. September 2009

barbelized


Immer wieder eine Herausvorderung und beim besten Willen nicht leicht zu fangen. Die Nymphe muss absolut am Boden und in der Dead Drift gefisht werden sonst bleiben die Bisse aus.

Freitag, 18. September 2009

Lappland, die letzte




Der Versuch mich kurz zu fassen:

Sofort nach dem Aufschlagen des Zelts tönt der selbsternannte Hechtspezi Stefan er fange spätestens mit dem dritten Wurf den ersten Hecht.

Milde lächelnd folge ich ihm. Stefan wirf den von ihm ausgemachten Standplatz an. Der Bassbug platscht ins Wasser, drei Strips, Biss, Fish hängt nicht. „warte der kommt noch mal“ sagt Stefan und kann den Fish nach dem nächsten Wurf landen.



OK. Der Kerl weiß was er da tut. Wenig später landet er 200 Meter weiter den nächsten.

Bei mir geht erstmal nichts. Dann Schlafen. Frühstück. Sami berichtet von einem Barschschwarm den er gefunden hat. Das ist vor allem auch zum Essen genau nach meinem Geschmack. Wir Pilgern hin und fangen 3 fette Egli (wie die Barsche in der Schweiz genannt werden) aus einem wirklich Riesenbarschschwarm aus Riesenbarschen. Danach verzwiebelt sich der Schwarm und wir ziehen weiter.

Laut Sämi sollen die Hechte jetzt im warmen Flachwasser stehen. Stefan sagt:“ Ist das da vorne ein Fish oder ein Stock? – Wirf mal da hin!“ Ich werfe nur ca. 5m und ziehe 3 mal an dem Komischen Frosch von Werner. Das Wasser explodiert und mein Frosch sitzt im Hecht, der auch schon die erste Flucht antritt.

Stefan und Sämi lachen sich kaputt weil ich wohl so erschrocken bin als der Biss kam und ich so gezuckt haben soll.

Wir können den Fish landen. Mein lieber Scholli das hat gefetzt.


Mit Oberflächenködern (the slamming lemming)fishen wir die flache Zone vom Ufer aus ab und können noch drei Hechte landen.


Die Attacken auf unsere Fliegen sind einfach gnadenlos brutal. Echt geil. Hechtgarantie zu 100% erfüllt.



Leider „müssen“ wir am nächsten Tag schon wieder zum Lachsfishen, denn unsere Lizenzen sind bereits gebucht. Was für ein Luxusproblem.

Am Lachsfluss befishen wir einen interessanten Pool in dem immer wieder Lachse springen. Sämi gelingt es morgens einen Grils zu landen.


Stefan schneidert und ich habe buchstäblich in der letzten Minute meiner Lizenz noch einen echten Biss. Aber der Fish hängt nicht, obwohl ich mir den Anhieb verkneifen konnte. Pech. Also komplett auf Lachs geschneidert; was solls, da bin ich nicht der erste.

Damit ist für mich die Fisherei beendet. Als ich nächsten Morgen aufwache, weiß ich, dass ich meinen Lachs das nächste Mal fangen werde. Dann glaube ich zumindest auch von Anfang an dran.

Sämi und Stefan fishen noch eine Lizenz am darauf folgenden Tag. Ich bin gar nicht unglücklich, dass ich nicht mehr fishen „muss“ und auch Stefan zeigt erste Anzeichen der Überfishung. Leider sind Stefan und ich dann nicht dabei als es Sämi dann noch gelingt einen ca. 5 Kg Lachs zu landen. Dieser Fish ist länger als 80 cm und musste von ihm zurück gesetzt werden. Leider gibt’s auch keine Fotos. Völlig aufgelöst berichtet er vom Drill und zeigt uns seine gebrochene Rute. Nach dem Drill hatte er die Schnur abgespult bis weit ins Backing und beim Aufkurbeln ist dann wohl die Rute einfach in der Mitte durchgebrochen.

So ein Schocker noch zum Schluss. Wahnsinn. Lappland; ich komm wieder.


Dank und Respekt an meine zwei Reise(beg)leiter. So einen Fish wünsch ich euch nächstes Mal jedem.









Dienstag, 15. September 2009

So Ja


Jetzt, am Ende der Saison ist nochmal fangen angesagt. Das Wasser ist kühler und die Fishe fressen sich für die Laichzeit und den kommenden Winter voll. Also, jetzt gilts. Raus und Fishen.


Montag, 14. September 2009

Waller Knaller vom Welsfels

Aus dem Rhein:



Sowas fängst du nicht alle Tage. Petri Heil.

Sonntag, 31. Mai 2009

Schweden für Krummrutenfanatiker

Im Dezember letzten Jahres beschlossen vier Krummrutenfanatiker aus der Gruppe der Fischdiebe den Seen von Hökensås in Schweden mal wieder einen Besuch abzustatten.


Bei den Seen von Hökensås handelt es sich um so eine Art "Edel - Put and Take" in tollster Umgebung. Schöne, große Fische die in diesen recht großen, kalten Seen unheimlich tolle Drills abliefern. Das richtige also für Krummrutenfanatiker,

Die Kalkulation zeigte, dass der Trip für jeden ca. 550 € kosten sollte. Darin inbegriffen Flug, Mietauto, Hütte, Essen, Sprit und Angelkarten - das sollte finanzierbar sein!

Also buchten wir einen Flug mit einem Billigflieger von Frankfurt Hahn nach Göteborg und von dort waren es noch ca. 200 km bis zum Ziel. Hökensas liegt in der Nähe des Sees Vättern ca. 40 km nördlich von Jönköping auf der Westseite des Sees. Das veröffentlichen einer gekidnappten Karte unterlasse ich an dieser Stelle :-((

Mitte Mai war es dann endlich soweit und der Flieger transportierte uns in knapp 2 Stunden nach Schweden!

Allein die amschließende Anfahrt durch das abendliche Südschweden war ein Genuss. Wir haben zwei Elche gesehen.

Unterwegs Proviant-Einkauf. Trotz großer schwedischer Luxuskarosse ein Platzproblem.

Irgendwie ging das Zeug dann trotzdem ins Auto, dazu mussten wir aber gleich einen Teil des Biervorrats vernichten.

Endlich sind wir dann an unserem Häuschen auf einem Bauernhof angekommen.

Die Seen werden von Hökensas Sportfiske betreut und dazu gehört ein Angelladen in dem auch die Karten verkauft werden. Die Leute von dem Angelladen sind supernett und haben immer gute Angeltips.


Endlich waren wir am Wasser. Der Kerl aus dem Angelladen hatte uns den Enesjön empfohlen. Dort versuchten wir es nach seinem Rat mit Nymphen von Eintagsfliegen und Damsels.

Bei Gernot hat es zuerst geschnackelt.

Irgendeine kranke Regenbogen hat seine komische Fliege aus Kupferdrahtisolierung genommen. Danach gleich noch eine.


Insgesamt konnten wir an diesem ersten Angelgang sieben Rainis zwischen 40 und 50 cm fangen. Nachmittags waren wir noch an dem Nordvatten, wo wir auch noch 2 Forellen gefangen haben. Der erste Tag war also nicht schlecht. Nur Waldemar - der später auch Meister Yoda genannt werden sollte ging leer aus.


An diesem ersten Tag ergab sich auch unser Angelrhythmus. Frühtstück ab 6:30 Uhr, Angeln ab 8:30 Uhr bis 14.0o Uhr, dann Pause bis 17:00 Uhr und danach nochmal fischen bis nach 22:00 Uhr. Jeden Tag zwischen 10 und 12 Stunden - echt krank.

Am zweiten Tag ging es an den Strandgölen - dort sollte es besonders große Fische geben. Das stimmte, denn bereits nach 15 Minuten fing Frank eine Regenbogen 60+. Ein echtes Vieh.


So ein guter Beginn macht mich immer misstrauisch und richtig - auch diesmal konnten wir den ganzen Tag über nur vereinzelt Fische fangen. Waldemar machte einen Platz aus an dem wir die Forellen zu dutzenden beobachten konnten. Wir konnten uns das nur durch Laichaktivitäten erklären. Durch das kalte Wasser konnte es sein, dass hier die Regenbogner erst im Mai zur Laichreife gelangten und hier im See versuchten die Forellen wohl an einer der kiesigen Stellen zu laichen. Auf alle Fälle nahmen die Fische unsere Fliegen nicht und es zehrte schon an den Nerven, denn das waren sicher Fische mit 4-5 kg dabei. Schließlich konnte Waldemar seine erste Forelle in dem Urlaub fangen. Eine Regenbogen-Männchen von über 60 cm.



Aber so richtig begeistern konnten wir uns nicht für den Fang - irgendwie hatten wir den Eindruck der Fisch hätte die Fliege nur aus einem Reflex heraus genommen. Es war wie verhext - wir fanden keine Methode mit der wir gezielt Fische fangen konnten. Frank war zunächst der einzige mit Fischkontakt. Er hat noch eine kleinere Regenbognerin gefangen und nach seinen Angaben einen riesigen Nachläufer versemmelt.

Langsam wurde es Abend und ich war noch Schneider. Es war aber auch nichts zu machen.

Endlich legte sich am Abend der starke Wind und kurz danach fingen die Fische an zu steigen. Wir konnten zwar die Fische nicht mit Trockenfliegen fangen, aber angeworfene Ringe brachten regelmässig Erfolg. So konnte ich noch drei Forellen landen.

Die tolle Kappe hatte ich mir an dem Tag in einem schwedischen Trödelladen gekauft - endlich mal eine Mütze in meiner Größe 63 !! OK - vielleicht sollte ich das Tragen von Kappen ganz bleiben lassen!!

Mit dem Anwerfen von Ringen hatten wir eine ganz gute Methode gefunden um regelmässig zu fangen. Sobald die Fische anfingen zu steigen, konnten wir auch gezielt fangen. Die Zahl der Fänge entsprach dann auch in etwa den erzielten Wurfweiten und da hatte Waldemar eindeutig die Nase vorne. Eines Abends am Nordvatten fing er in kurzer Zeit 9 Rainis - mehr als jeder andere von uns. Zitat Frank "Heute hat Waldemar uns eine Lehrstunde erteilt !". Von da ab hieß Waldemar "Meister Yoda" - und die Fliegen waren mit ihm.


Abendstimmung am Prinsassjön:


Anfahrt zu "unserem" Bauernhof:

Kaffee her:

Fliegenauswahl:

Räucherfisch aus dem Kugelgrill:


Wir hatten eine tolle Zeit. An den Seen waren wir meistens unter uns - nur am Wochenende war etwas mehr los, aber auch da fanden wir ein Plätzchen wo keine andere Fischer waren.
Wir sahen Elche, Rehe, Kraniche, Prachttaucher, Schwarzhalstaucher, Auerhennen, einen Birkhahn, einen Fischadler mit Horst, verschiedene Gänsearten, Mittelsäger, Zwergsäger .....

Mittwochs unternahmen wir einen Angeltrip an den Fluss Tidan, welcher auch von "Hökensås Sportfiske" bewirtschaftet wird. Aber hier hatten wir zum ersten Mal den Eindruck von "Angelzirkus". Zuerst einmal waren auf einer Strecke von knapp 2 Kilometern rund ein dutzend Angler und dann war alles ausgetreten und machte einen überfischten Eindruck. Trotzdem konnten wir mit der Nymphe und Bissanzeiger stromauf einige Trutten fangen. Ich habe eine Zeit lang auf eine Regenbogen gefischt die ich gesehen hatte und dabei eine schöne 45er Bachforelle gefangen. Alles in allem ist der Tidan landschaftlich schön, aber die Fischerei in den Seen hat uns mehr begeistert.

Ach ja - ich denke es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass ich den größten Fisch des Angeltrips gefangen habe. Am Freitag Nachmittag konnte eine 66er Regenbogen nicht meinem grünen Zonker wiederstehen. Nachdem der Fisch gehakt war, ließ er sich ohne großen Widerstand herziehen. Als er mich dann gesehen hat ging der Tanz los. Mehrere Sprünge und Fluchten bis ins Backing. Schließlich wurde der Fisch von 2,9 kg entnommen und war am Samstag unser Abschiedsmahl.


Morgenidyll:


Der letzte Fisch des Tages:


Eine der wenigen Bachforellen:


Eine schöne Regenbogen:

Rute krumm:

Blanker Fisch:

Abschiedsstimmung am Nordvatten:


Wieder zuhause: