Gestern war ich mal wieder auf einer Wiese um Werfen zu üben. Ich unterhielt mich mit einem Spaziergänger. Als er sich verabschiedete, sagte er:“ Genieße deinen Wurf“. Und da hat er recht.
Also, macht euch einen Spaß aus der Werferei und genießt es.
Gestern war ich mal wieder auf einer Wiese um Werfen zu üben. Ich unterhielt mich mit einem Spaziergänger. Als er sich verabschiedete, sagte er:“ Genieße deinen Wurf“. Und da hat er recht.
Also, macht euch einen Spaß aus der Werferei und genießt es.
Solche Gewässer mit der Fliege zu befishen ist meiner Meinung nach die Herausforderung schlechthin. Ultra akkurates Werfen im Nahbereich und niederste Gangart sind ein Muss. Chancen hat man wenige. Oft ist es erforderlich so nahe an den Fish zu kommen, dass man förmlich das Weisse in seinen Augen sehen könnte, wenn er welches hätte.
Das Werfen im eigentlichen Sinne kann man hier getrost vergessen. Dapping (Die Fliege wird ohne zu werfen nur unter der Rutenspitze aufs Wasser gesetzt) und „Pfeilundbogenwürfe“ sind hier an der Tagesordnung.
Fliegen kann man an solchen Bächen dutzendweise lassen. Ansonsten kriechen und warten. Nicht jedermanns Sache. Meine auch nicht. Noch nicht.
Erfolgreiche Fisherei an einem zugewachsenen Bächlein bedarf ungeheurer Geduld und Selbstbeherrschung. Die Fishe sind etwas kleiner aber dafür wild und wunderschön.
Daher sind wir leider auch nur in der Lage gewesen, Fishe an einigermaßen offenen Stellen zu fangen. Aber immerhin haben wir welche gefangen. Und das war schon schwer genug. Kompliment an HH: Ein paar sehr feine Präsentationen hast du da abgeliefert...
...und schöne Präsentationen werden belohnt. Hier mit einer 38 er Regenbogen Schönheit. Leider wieder mal nur zweitklassige Fotos. Aber das seid ihr ja inzwischen schon gewohnt. Ich arbeite aber daran.

Hohe Wasserstände und kaltes Wasser machen die Fisherei schwierig. Viele Flossenträger sind noch am Grund festgenagelt und nicht gewillt über weite Strecken einem Streamer hinterher zu jagen.
Also lautet die Devise: Tiefe Tote Drift – deep dead drift.
Dies kann mitunter Sinkschnüre und/oder abenteuerlich viele Bleischrote am Vorfach, sowie horrende Fliegenverluste bedeuten
Und ob du wirklich am Grund angekommen bist,
merkst du dann, wenn dir eine Barbe nach der anderen draufgeht.
Beim Forellenfishen mit Trockenfliege nahm eine Forelle. Im Drill wurde diese Forelle von einem Hecht attackiert. Bei dem Versuch die Foprelle wieder auszuspucken blieb der Hecht ungeschickterweise aber an der Trockenfliege hängen. Nach einem Drill von ca. ½ Stunde konnte der Fish dann tatsächlich auch gelandet werden. Stolze 92 cm war das Teil lang.
…und das alles mit einer #5 er Z – Axis und 0,13 mm FrogHairFluorocarbon. Kompliment an den Angler. Und an den Zufall. Eine Meisterleistung. Da noch Schonzeit wurde der Fish umgestetzt.