Donnerstag, 17. April 2008

Tipptag - Shorty


Gestern war ich mal wieder auf einer Wiese um Werfen zu üben. Ich unterhielt mich mit einem Spaziergänger. Als er sich verabschiedete, sagte er:“ Genieße deinen Wurf“. Und da hat er recht.

Also, macht euch einen Spaß aus der Werferei und genießt es.

Montag, 14. April 2008

Weekly Catch Report – Ausweichmöglichkeiten am Ende des Regenbogens


Nach dem sintflutartigen Regen der vergangenen Tage sind alle Fliessgewässer bis zur Unbefishbarkeit angeschwollen. Alle? Nein. In kleinen bis sehr kleinen Bächen ist immer noch was zu holen.

Solche Gewässer mit der Fliege zu befishen ist meiner Meinung nach die Herausforderung schlechthin. Ultra akkurates Werfen im Nahbereich und niederste Gangart sind ein Muss. Chancen hat man wenige. Oft ist es erforderlich so nahe an den Fish zu kommen, dass man förmlich das Weisse in seinen Augen sehen könnte, wenn er welches hätte.

Das Werfen im eigentlichen Sinne kann man hier getrost vergessen. Dapping (Die Fliege wird ohne zu werfen nur unter der Rutenspitze aufs Wasser gesetzt) und „Pfeilundbogenwürfe“ sind hier an der Tagesordnung.

Fliegen kann man an solchen Bächen dutzendweise lassen. Ansonsten kriechen und warten. Nicht jedermanns Sache. Meine auch nicht. Noch nicht.

Erfolgreiche Fisherei an einem zugewachsenen Bächlein bedarf ungeheurer Geduld und Selbstbeherrschung. Die Fishe sind etwas kleiner aber dafür wild und wunderschön.

Daher sind wir leider auch nur in der Lage gewesen, Fishe an einigermaßen offenen Stellen zu fangen. Aber immerhin haben wir welche gefangen. Und das war schon schwer genug. Kompliment an HH: Ein paar sehr feine Präsentationen hast du da abgeliefert...

...und schöne Präsentationen werden belohnt. Hier mit einer 38 er Regenbogen Schönheit. Leider wieder mal nur zweitklassige Fotos. Aber das seid ihr ja inzwischen schon gewohnt. Ich arbeite aber daran.


Donnerstag, 10. April 2008

Tipptag - Häscher mit Kescher




Achtung! Jetzt kommt ein Spezialtipp: Geht nie ohne Kescher aus dem Haus.
Der Fish des Lebens, ihr könntet ihn sonst verlieren.
Gerade wenn man wenige Chancen hat sollte man diese nicht leichtfertig verspielen. Die meisten Fishe verliert man entweder kurz nach dem Biss oder beim Landen.
Ebenso ist es für den Fish ohne Zweifel besser ihn so schnell wie möglich zu landen. Das Drillen ohne Kescher dauert unnötig lange.
Und ein nicht gelandeter Fish zählt auch nicht als gefangen, sondern als verloren. Tut mir leid.

Montag, 7. April 2008

Schlupf der Woche - Das fehlt mir noch



Wär das nicht auch was für euch?

Weekly Catch Report - Barbies



Endlich ist wieder ein erster April ins Land gezogen und die Forellenfisherei ist in allen Flüssen wieder eröffnet. Überall entlang der Fliessgewässer zieht es ausgehungerte Angler hinaus.

Hohe Wasserstände und kaltes Wasser machen die Fisherei schwierig. Viele Flossenträger sind noch am Grund festgenagelt und nicht gewillt über weite Strecken einem Streamer hinterher zu jagen.

Also lautet die Devise: Tiefe Tote Drift – deep dead drift.

Dies kann mitunter Sinkschnüre und/oder abenteuerlich viele Bleischrote am Vorfach, sowie horrende Fliegenverluste bedeuten

Und ob du wirklich am Grund angekommen bist,

merkst du dann, wenn dir eine Barbe nach der anderen draufgeht.

Freitag, 4. April 2008

Weekly Catch Report: Einschub - Der Hecht im Forellenteich


Eine unglaubliche, aber wahre Geschichte hat sich der Uli (mal wieder) geleistet:


Beim Forellenfishen mit Trockenfliege nahm eine Forelle. Im Drill wurde diese Forelle von einem Hecht attackiert. Bei dem Versuch die Foprelle wieder auszuspucken blieb der Hecht ungeschickterweise aber an der Trockenfliege hängen. Nach einem Drill von ca. ½ Stunde konnte der Fish dann tatsächlich auch gelandet werden. Stolze 92 cm war das Teil lang.

…und das alles mit einer #5 er Z – Axis und 0,13 mm FrogHairFluorocarbon. Kompliment an den Angler. Und an den Zufall. Eine Meisterleistung. Da noch Schonzeit wurde der Fish umgestetzt.

Mittwoch, 2. April 2008

Tipptag – Flüssigkeit

Nehmt etwas zu Trinken mit wenn ihr längere Fishzüge unternehmt. Am und im Wasser besteht die Gefahr schnell zu dehydrieren. Durst wirkt sich negativ auf die Konzentration und somit auch auf die Fänge aus. Außerdem bekommt man abends oft Kopfschmerzen und leidet an Mattheit.
Ich rede übrigens nicht von Bier.