Mittwoch, 12. September 2007

Tipptag - Die Kleinigkeit mit der Heimlichkeit

Tarnung dient dazu, die Silhouette oder das Erscheinungsbild so zu verändern, dass sie von der Beute in der Regel möglichst nicht mehr erkennbar sind. Hier kommt Tarnkleidung in allen möglichen Mustern zum Einsatz, die möglichst der Umgebung angepasst sein sollte (Das Titelbild dieses Blogs ist ein sehr gutes Beispiel dafür).
Ebenso wichtig sind jedoch:
- Bewegungslosigkeit oder der Umgebung angepasste Bewegungen (seeeeehr langsam). Meine mal gelesen zu haben, dass ein gewisser Gary Lafontaine (RIP, my man) herausgefunden hat, dass sich Forellen bereits nach durchschnittlich 7 Minuten an den Angler gewöhnt hatten solange er sich nur bewegungslos verhielt. Fische leben im Strom, sie müssen sich schnell mit veränderten Strukturen zurechtfinden können die ja auch nach Hochwässern entstehen.
- Der Aufenthalt in der Tarnzone, ein Bereich der für die Beute nur schwer einsehbar oder auszumachen ist.
- Unauffälliges Verhalten, keine Glitzersachen und leuchtende Rutenblanks usw. Im Sonnenschein kann man Rutenblanks hunderte von Metern (kein Witz) blitzen sehen. Mit Stahlwolle abgerieben mindert sich der Effekt sofort drastisch und die Rute nimmt keinerlei schaden daran.

Montag, 10. September 2007

Waidmannsheil

PH,

Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Jägerprüfung und Waidmannsheil.

Hoffe wir können noch viele Jahre zusammen wasidwerken.

Ekeltag - Fishporn

Sonntag, 9. September 2007

Weekly catch report - weekly cast report: Hochmut kommt vor dem Fall

Fliegenfischertreff in Bad Liebenzell vom 7 - 9 September 2007.


Habe mich eine Woche vorher in einer Art Kurzschlussreaktion zur Basic Flycasting Instruktor Prüfung der EFFA angemeldet. Nach einer kurzen Einweisung in die geforderten Standards begann ich letzten Montag erst mit dem Training. Und es hat nicht gereicht. Um ehrlich zu sein, war ich nach dem vierten Wurf (27m mit Doppelzug) schon draussen. Die anderen zwei angemeldeten Basic Instructoren sind ebenfalls durchgefallen (wobei beide wesentlich weiter gekommen sind). Schade Jungs, ich hätts euch ehrlich gegönnt. Hier durchzufallen ist keineswegs eine Schande, denn es ist wirklich ein sauhoher Standard der hier gefordert wird.



Bei den zwei zur Master Flycasting Instruktor Prüfung angemeldeten Fishern ist auch nur einer durchgekommen. Gratulation Dieter.

Was ich allerdings dieses Wochenende an neuer Info und Inspiration mitgenommen habe ist grandios. Es ist hochinteressant wirklich gute Caster zu beobachten. Ebenso erfährt man am eigenen Leib wie ein kleiner Tipp, eine Nuance im Wurf zu verändern, einen auf ein neues Niveau des Fliegenwerfens heben kann. Oder dass manche der sogenannten Trickwürfe relativ leicht auszuführen sind. Bogen links, rechts, vorne hinten oder in der Mitte. Hatte vorher auch nicht gewusst, dass es verschiedene Arten von Parachute Würfen gibt. Für den "Normalfliegenangler" mag sich das alles reichlich abgedreht anhören.




Hier geht es aber nicht nur einfach um Angeln, sondern um die pefekte Beherrschung des Gerätes, die Analyse von Würfen und Schlaufenbildern sowie eine effektive Korrektur von Wurffehlern. Ein komplett neues Feld eröffnet sich wieder einmal in unserem weiten Feld der Fliegenfischerei.






Denke, für mich war Durchfallen das beste was passieren konnte, denn jetzt bin ich im positiven Sinne angefressen, habe Blut geleckt und werde trainieren gehen, damit ich beim nächsten mal nicht wieder schon beim Werfen durchrassel.

Jeder der mit mir ab und zu die Rute auf der Wiese schwingen will ist herzlich eingeladen. Über Termine werde ich mir noch Gedanken machen.

Dienstag, 4. September 2007

Tipptag - Papiertaschentuch vs. Amadou











Schleimige und nasse Fliegen kann man gut mit einem Stückchen Amadou (feuchtigkeitsliebender Baumpilz) trocknen. Das Zeug ist allerdings sauteuer und/oder schwer zu bekommen. Genauso gut geht ein handelsübliches Papiertaschentuch. Einfach die Fliege drin ausdrücken…und wie neu. Diese Taschentücher geben die Feuchtigkeit auch relativ schnell wieder ab. Sie können oft benutzt werden und ggf. problemlos ausgetauscht werden.

Montag, 3. September 2007

Ekeltag - Kopflos

Nur hier immer Montags:
Dinge die einfach niemand sehen will...

Sonntag, 2. September 2007

weekly catch report - Es muss nicht gleich Neuseeland sein





Eine Barbe und einen Döbel hats mir noch kurz gereicht, bevor das Hochwasser am Rhein wieder kam. Der Döbel ging aud die red tag jig, die Barbe auf was grosses, hässliches schwarzes aus Seehundfell und Blei und Tungsten. Binde mittlerweile meine Barbennymphen auf Karpfenhaken, die halten was aus und sind auch eigenschwer.


So der Mr. Laavuman hat mal wieder zugeschlagen und all seine Skills zur Verfügung gestellt. Ich muss schon sagen, Respekt. Grosses Lob. Ausserdem hab ich mal wieder was gelernt: Nämlich den Bissanzeiger beim Nymphen flexibler und situationsangepasst einzusetzten. Hatte selber oft zu tief gestellt...aber wenn mans richtig macht, dann batschts auch.



An sich ist es grade eine gute Zeit für Bachforellen, das Wasser ist etwas kälter geworden und gerade an bewölkten Tagen kann man jetzt auch tagsüber schöne Fishe mit der Trockenen fangen.




Als zwei sher universelle und gefährliche Fliegenmuster haben sich eine beschwerte Goldkopfnymphe mit PeacockIceDub # 14 und die Hans Weilenmann Caddis (# 16 - #12) als Trockenfliegen bewährt. Bei Streamer eher Naturfarben. Übrigens, Gjedde hattest recht, diese zwei Fishe an den hellen Steinen hinter den Weiden (bei den sieben Zwergen), "die wo so komisch mit dem Kopf schütteln" waren in der Tat schön:


Zum Abschluss können sich Interessierte dann hier noch anschauen wie man es nicht machen sollte:


http://picasaweb.google.de/Rutenschwinger/SoNicht/photo#s5105725174263614626

ups, I am so poor with the net.