1. Tag
Also: Ran an den Fluss, langes Vorfach mit dünner Spitze und eine 18er „Doubsnymphe“ angebunden. Ich setzte sie der zweiten Forelle vor, die ich sehe und kann sie sogar tatsächlich fangen. Ole, Ole das fängt ja gut an. Ich kann es kaum fassen.
Voller Freude und mit der aufgebauten Rute zur Fensterscheibe hinaus, fahre ich zum nächsten Angelplatz, parke und bediene die elektrischen Scheibenheber des Wagens. Ups, was war das für ein knackendes Geräusch? ---oh nein. Oh doch. Die „legendäre“ 590-4 SAGE XP ist ab.
Puh, so ein Dämpfer aber auch...bin mal gespannt auf die Abwicklung des Garantiefalls...
Ähem...sollte man überhaupt von soviel Blödheit berichten???
Aber die Sonne scheint und ich bin warmgefisht, also Zweitrute raus und weiter geht es:
An bekannten und stark befischten Strecken finde ich neue Fishe.
Ich verlustiere mich an den zahlreichen Äschen und fange eine nach der anderen mit der Nymphe auf Sicht....nein: das war jetzt wirklich feinstes Anglerlatein...
Der Doubs ist und bleibt eins der schwierigsten Gewässer und ich tue mich schwer einen weiteren Fish ans Band zu bringen. Erst mit dem verhaltenen Steigen am Abend kann ich noch eine Äsche zum Nehmen des Hasenohr-Emergers überreden, aber die wirklich richtige Fliege war das sicher nicht an diesem Abend...
Zufrieden und platt krieche ich in mein Nachtlager.